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Muglhof und der Weltraum PDF E-Mail
Bild: Der Neue Tag/Wolfgang Meierhöfer.

Muglhof und der Weltraum

Astronomiekurs der Sophie-Scholl-Realschule blickt durch Spiegelteleskope ins All

"Eigentlich ist es unvorstellbar, was es da draußen alles gibt". Nadine Lobenhofer von der Sophie-Scholl-Realschule und ihre Mitschülerinnen waren restlos begeistert. Was sich ihnen beim Blick durch vier Spiegelteleskope bot, hatten sie noch nie gesehen. Hoch über Weiden, nahe der Kapelle bei Muglhof, bauten Mitglieder der "Deep-Sky-Hunter" ihre Geräte auf, um den Teilnehmerinnen am Astronomiekurs Einblicke in den nahen und fernen Weltraum zu gewähren.


Studienrat Karl-Heinz Steidl war selbst überrascht, wie groß das Interesse der Schülerinnen an seinem erstmalig in der Schulgeschichte angebotenen Kurs war. Im letzten Jahr seiner 40-jährigen Dienstzeit konnte der Mathe- und Physiklehrer seine Begeisterung für die Astronomie erfolgreich auf die jungen Damen übertragen. Auf eine gründliche theoretische Vorbereitung folgten Besuche der Sternwarte Tirschenreuth und des Kepler-Museums in Regensburg. Dort konnten die Schülerinnen alle Fragen beantworten, die ihnen der Museumsführer stellte, berichtete Steidl nicht ohne Stolz. Winterliche Sternwanderungen ergänzten das Exkursionsprogramm.

"Sternenjäger"

Den Höhepunkt der angewandten Astronomie sollte die Zusammenarbeit mit der regionalen Gruppe der "Deep-Sky-Hunters" (siehe Internet:wwwdeepsky-hunters.de") darstellen. Immer wieder verhinderte das Wetter und die notwendige Vorlaufzeit die Aktion. Nun war es dann endlich soweit. Vier der elf Mitglieder der Astronomiegruppe bauten ihre großen Rohre am höchsten Punkt der Stadt Weiden auf, um elf Schülerinnen sowie einigen Lehrkräften der Sophie-Scholl-Realschule tiefe Eindrücke in den nahen und fernen Weltraum zu geben. Die acht- bis vierzehn Zöller wurden auf Mond, Saturn, Doppelsterne wie Regulus im Löwen und andere Himmelsobjekte gerichtet. Fachkundig beantworteten Hermann Schieder, Ernst Reiß, Tobias Prölß und Sabine Schneeberger die Fragen.

Die große Schau war für die Schülerinnen der Blick auf die schmale Sichel des zunehmenden Mondes. Das schräg einfallende Licht setzte Krater, Gebirge und Ebenen überaus plastisch in Szene. Star des Abends war der Saturn mit seinem brillanten Ringsystem und drei an diesem Abend sichtbaren Monden, darunter der größte Mond des Sonnensystems, der Titan.

Bild:

Der Neue Tag/Wolfgang Meierhöfer.
 
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