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Planetarische Nebel: Image

Die Bezeichnug “Planetarischer Nebel” wurde im jahr 1785 von Wilhelm Herschel, dem Entdecker von Uranus, eingeführt. Bei seinen Himmelsdurchmusterungen entdeckte er winzige, grün-blaue Scheibchen, die an das Uranus Plantenscheibchen erinnerten. Planetariche Nebel haben aber nichts mit Planeten zu tun, sie sind Objekte im interstellaren Raum. Sie sind Gashüllen um alte Sterne, teilweise die Reste von Novae- und Supernovae-Ausbrüchen. Planetarische Nebel werden durch die Ultravolettstrahlung ihrer heißen Zentralsterne zum leuchten angeregt.

Die Gasschalen der Planetarischen Nebel expandieren mit Geschwindigkeiten von 20 bis 50 Kilometer pro Sekunde. Wesentlich höhere Geschwindigkeiten um 1000km/s sind bei den expandierenden Gashüllen von Supernovaexplosionen gemessen worden.

Rund 1000 Planetarische Nebel sind derzeit katalogisiert. Man schätzt, daß zur Zeit rund 50.000 Planetarische Nebel die Milchstraße bevölkern.

Diffuse Nebel: Image

Unter “Diffusen Nebel” versteht man eine leuchtende Gaswolke im Raum. Der Ausdruck “diffus” bezieht sich darauf, daß sich solche Nebel nicht wie Sternhaufen und Galaxien in einzelne Sterne auflösen lassen.

Man unterscheidet Emissionsnebel, die auch als H-II-Regionen bezeichnet werden und durch Fluoreszenz leuchten, und Reflexionsnebel, in denen das Sternlicht an Staubteilchen reflektiert wird. Bekannt Beispiele für Diffuse Nebel sind der Lagunennebel (M8), der Omeganebel (M17), der Nordamerika Nebel (NGC7000) und natürlich der Orion Nebel (M42).

Kugelsternhaufen: Image

Zu den in größeren Teleskopen eindruckvollsten Himmelsobjekten zählen zweifelsohne die kugelförmigen Sternhaufen. Zu den markantesten Beispiel auf der Nordhalbkugel gehört der Kugelsternhaufen M13 im Herkules. Viele Kugelsternhaufen lassen sich bereits mit kleineren Teleskopen gut auflösen. In einem sphärischen (kugelförmigen) Raum von nur 150 Lichtjahren Durchmesser drängen sich im Schnitt etwa eine Million Sterne!

Kugelsternhaufen sind die fernsten Objekte die man in unserer Milchstraße beobachtet. So ist beispielsweise M13 23.000 Lichtjahre entfernt, M15 im Pegasus 33.000 Lichtjahre und der wohl fernste Kugelsternhaufen Palomar 3 im Sextanten sogar 300.000 Lichtjahre. Sie weisen meist ein Alter von ca. 10 Milliarden Jahren auf.

In unserer Milchstraße sind rund 150 Kugelsternhaufen bekannt, man schätzt ihre Gesammtzahl auf etwa 800. In der elliptischen Riesengalaxie M87 hat man über 1000 Kugelhaufen identifiziert.

Galaxien: Image

Galaxien sind gewaltige Ansammlungen von Sternen, Staub und Gas. Die drei Hauptarten wurden 1925 von Edwin Hubble klasifiziert.

Elliptische Galaxien sind runde oder elliptische Systeme, bei denen die Helligkeit von der Mitte nach außen hin abnimmt.

Spiralgalaxien sind abgeflache scheibenförmige Systeme, in denen sich Sterne, Staub und Gas in den Spiralarmen konzentrieren, die sich aus ihrem Kern herauswinden.

Bei Balkengalaxien gehen die Spiralarme von einem Hellen Balken aus.

Nach gängigen Theorien haben sich alle Galaxien bald nach dem Urkanll etwa gleichzeitig aus ungeheuren Gaswolken entwickelt. Galaxien können einzeln oder in Haufen vorkommen, die nur wenige aber auch tausende von Galaxien enthalten.



 
 
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